Methode

Zuerst das Feld. Dann das Gehäuse.

Ein Datenblatt nennt einen Sensor. Es sagt nichts über Ihr Tor, das Nachbarfenster oder den Switch im Schrank. Bei ML Fotos beginnt das Angebot damit, was man sehen darf — und sehen muss.

Bemaßter Plan auf dem Tisch, eine Kamera daneben, noch nicht gewählt
Zuerst der Plan. Das Gehäuse wartet. Die beiden zu vertauschen heißt, eine Optik auf ein Feld zu kleben, das man noch nicht benannt hat.

Wir bekommen einen bemaßten Plan oder fahren hin. Wir benennen die Zugänge, notieren das Licht um 22 Uhr, rechnen den Switch, streichen, was man nicht filmen darf. Erst dann setzen wir eine SKU — eines der sechs Modelle im Sortiment. Nicht hundert. Nicht «die der Woche».

Diese Seiten tragen nur Bosch. Privat, Handel, kleine Kommunen: dieselbe Reihenfolge. Das Detail der Fragen lebt in den Notizen. Hier sagen wir, wie wir vom Besuch zur Kiste kommen.

Was wir schreiben, bevor wir ein Gehäuse nennen

Vier Notizen. Fehlt eine, kalkulieren wir nicht — wir fragen nach.

Ein bemaßter Plan, Fotos bei Einbruch der Dunkelheit, die Switch-Referenz, falls vorhanden. Ein Anruf. Wir kalkulieren anhand von Unterlagen, wo immer Sie in Deutschland sind.

Das Rechteck, dann die Nacht, dann die Leitung

Diese Reihenfolge ist kein Ritual. Ein vergessenes Feld filmt den Flur. Eine vergessene Nacht kauft IR unter Natriumlaternen. Ein vergessenes Kabel löscht den Dome, sobald der Illuminator anspringt. Analyse und Archiv kommen nach dem Rahmen — nicht davor, nicht «sehen wir bei der Inbetriebnahme».

Die sechs Fragen der Notizen falten das auf. Hier bleibt, was die Begehung liefern muss: ein erlaubtes Rechteck, eine benannte Nacht, ein dimensionierter Port. Die SKU fällt dann von selbst.

Lagerhof um 22 Uhr: Notizbuch, Natriumleuchte, Stahltor, Dome unter der Traufe, der Parkplatz dahinter ist schwarz
22 Uhr, eine Laterne, der Hintergrund im Schatten. Das schreiben wir. Ein Hof, den man sich mittags hell merkt, sagt nichts über die Nacht.

Farbe nach Mitternacht zu halten ist kein Knopf. Ein Flood, der den Vordergrund verbrennt, und ein Weg ohne Leuchte brauchen zwei Hebel, nicht eine SKU «Nacht». Das sagen wir vor Ort, nicht beim Blättern im starlight-Prospekt.

Eine Szene, eine Referenz

Das Sortiment hält sich auf sechs SKU, damit die Wahl der Szene folgt, nicht umgekehrt. Das ist das Mapping, das wir auf den Tisch legen. Die Links öffnen das Datenblatt; die Garantien bleiben die des Herstellers — 5 Jahre auf Festoptiken, geliefert nach November 2021, 3 Jahre auf bewegliche Teile der AUTODOME.

  1. Eingang, Tor, lineare Fassade → DINION 3100i IR. 5-MP-Bullet, IR 30 m, HDR. Das Format liest man von weitem: Präsenz, keine Tarnung.
  2. Hof, Parkplatz, ein Dome unter der Traufe → FLEXIDOME outdoor 5100i IR. Starlight, 60 B/s, IR 45 m. Den setzen wir am häufigsten.
  3. Halle, Laden, Open Space ohne toten Winkel → Panorama 5100i, IP42. Dieselbe Logik im Hof → der IR-Zwilling, IP66.
  4. Rampe, Rundgang, langer Parkplatz, wo das Feld wandert → AUTODOME 5100i, Zoom 30×, starlight. Die 3 Jahre auf die Bewegung nehmen wir in Kauf. Ohne Fahrer bleibt er auf dem letzten Lkw: das Tor existiert nicht mehr.
  5. Exponierter Standort, kritisches Bild, harter Kontrast → FLEXIDOME 8100i X. Starlight X, HDR X, PTRZ, IK11. Wir setzen sie nicht «für die Oberklasse»: wir setzen sie, wenn die Szene es verlangt.

Das Panorama sieht die ganze Halle; es liest kein Kennzeichen am Ende einer Rampe. Der PTZ folgt dem Lkw; in der Zeit hat das Tor kein Auge mehr. Wir verkaufen die Funktion, nicht das Kürzel. Passt die Szene in keine dieser fünf Zeilen, sagen wir das — wir erfinden keine siebte SKU, um eine Broschüre zu bedienen.

Fassadenfoto angeheftet, Folie, Graphit-Rechteck auf dem Tor, graues Klebeband auf Fenstern und Nachbarbalkon
Kein Grundriss: das Foto der Straße, Folie, graues Klebeband auf dem, was das Recht verweigert. Das Rechteck ist das Tor.

Was aus der Begehung kommt

Ein Angebot innerhalb von 24 Werktagsstunden, von einem Menschen geschrieben, nicht von einem anonymen Ticket. Es nennt die SKU, das PoE-Budget, die gestrichenen Zonen, die vorgesehene Archivdauer, die IVA-Regeln, falls es welche gibt — Linie, Uhrzeit, Konto. Keine kopierte Preisliste.

Das IVA Pro ohne Namen auf der Alarmierung ist nur eine Glocke, die niemand mehr öffnet. Wir schreiben Empfänger, Linie, geschlossene Stunden — genauso wie das Gehäuse. Den Stream schließen wir: echtes Passwort, kein UPnP, Archiv auf dem Rekorder statt in der Karte des Dome.

ML Fotos kalkuliert Material und Rahmen. Der Kunde bleibt verantwortlich für seine Installation und seine Verarbeitung. Wir verkabeln keinen Gefälligkeitswinkel zur Nachbarterrasse.

Was wir nicht verkehrt herum verkaufen

Kein Lightfinder, kein Edge Vault: das sind andere Kataloge. Hier: starlight und starlight X dort, wo Bosch sie so nennt, HDR / HDR X, IVA Pro, IP66, IK10 oder IK11, PoE.

Kein IP42 draußen unter dem Vorwand eines Vordachs. Kein Panorama, von dem man einen Rampenzzoom erwartet. Kein Archiv «solange die Platte hält». Keine Kamera, die von jedem Netz erreichbar ist.

Bosch / Keenfinity bleibt Inhaber der Seriennamen. ML Fotos ist Wiederverkäufer-Integrator, nicht der Hersteller. Die Silhouetten dieser Website zeigen eine Form, kein Herstellerdatenblatt.